Du zeigst immer die selben Ausschnitte – das nervt!

Das stimmt. In vielen meiner Videos zeige ich zum Beispiel wiederholt das Wangenzucken oder die Teufelsgesten. Der Schreiber hat damit natürlich recht. Für Zuschauer, die viele oder sogar alle meine Videos ansehen, kann das schnell ermüdend wirken.

Es entsteht dann leicht der Eindruck, als würde ich mich immer nur an denselben wenigen Ausschnitten festhalten oder meine gesamte Erklärung auf diese wiederkehrenden Beispiele stützen.

Dieser Eindruck ist nachvollziehbar. Trotzdem gibt es Gründe dafür, warum ich diese Ausschnitte immer wieder verwende.

Ich nutze sie zum Beispiel deshalb wiederholt ...

  1. weil diese Gesten besonders deutlich sind,
  2. weil sie am unnatürlichsten sind,
  3. weil sie schon in so hoher Zahl fertig geschnitten sind.

Zunächst einmal: Für mich ist es wirklich ein großer Aufwand, ständig neues Material für ein Video herauszusuchen. Das kostet sehr viel Zeit und ist echte Arbeit.

Wenn ich bereits gutes Material habe, verwende ich es daher gerne erneut. Das ist nicht immer optimal, weil die wiederkehrenden Ausschnitte auf Dauer störend wirken können. Gleichzeitig frage ich mich aber auch: Warum soll ich ständig neues Material suchen, wenn das vorhandene bereits so deutlich und aussagekräftig ist? Viel verändert sich nicht, nur weil es neu ist und zeigen muss ich es leider immer wieder,–  zur Erinnerung und für neue Zuschauer.

Vor allem möchte ich bzw. muss ich neue Zuschauer erst einmal in die Lage versetzen, zu erkennen, dass sehr unterschiedliche Personen aus ganz verschiedenen Bereichen gleich und dazu besonders merkwürdige Verhaltensweisen zeigen.

Für langjährige Zuschauer kann das selbstverständlich nervig bis unerträglich sein. Aber angesichts der großen Bedeutung dieser Aufklärung und der besonderen Schwierigkeit, ein derart manipulatives System überhaupt verständlich zu machen, bleibt mir bisher aber kaum eine andere Möglichkeit. Wer diese große Bedeutung erst einmal erkannt hat und versteht, kann auch erst Verständnis für all die Wiederholungen aufbringen. Für das, was ich wie vieles andere auch nicht in jedem neuen Video erklären kann.

Warum zeige ich trotzdem immer wieder dieses Wangenzucken?

Das Wangenzucken zeige ich nicht nur deshalb, weil es auffällig ist. Es hat auch mit mir als Person und mit dem Kern meiner Aufklärung zu tun.

Es soll zumindest erst einmal denkbar machen, dass bestimmte Personen über laufende Medieninhalte gezielt angesprochen, beeinflusst oder manipuliert werden können. Genau darum geht es in diesem System in besonderem Maß: nicht um einzelne Gesten allein, sondern um den Mechanismus dahinter.

Natürlich könnte ich für jedes neue Video wieder anderes Material heraussuchen, schneiden und einfügen. Aber welchen Sinn hätte das, wenn es dabei nur um Abwechslung für die Zuschauer ginge? Entscheidend ist nicht die ständig neue Szene, sondern das Prinzip, das dadurch sichtbar werden soll.

Oft blende ich dieses Wangenzucken in meinen Videos nur klein nebenbei ein. Der Grund ist einfach: Würde ich nur wenige kurze Beispiele zeigen, könnten Zuschauer schnell denken, ich hätte mir nur passende Ausschnitte herausgesucht. Zeige ich es länger, wird es vielen Zuschauern schnell zu viel oder sogar unerträglich.

Man kann es also kaum richtig machen. Zu wenig wirkt beliebig. Zu viel wirkt störend. Deshalb erscheint es in manchen Videos nur klein am Rand, damit es sichtbar bleibt, ohne die eigentliche Erklärung vollständig zu verdrängen.

Neues Material gibt es ständig. Wer weitere Beispiele sehen möchte, kann sie sich selbst anschauen. In Nachrichtensendungen, Talkformaten oder anderen TV-Ausschnitten finden sich immer wieder ähnliche Auffälligkeiten, Gesten und Verhaltensweisen. Wie zum Beispiel hier in diesen "Heute Nachrichten. Als Popup öffnen"

Trotzdem ist nicht jedes neue Beispiel automatisch besser für ein Video geeignet.

Auch bei anderen Ausschnitten wiederhole ich manchmal bewusst dieselben Szenen. Das hat einen weiteren Grund: Wenn ich ständig neue Personen, neue Situationen und neue Zusammenhänge zeige, müsste ich jedes Mal wieder neu erklären, worum es in genau dieser Szene geht. Viele Zuschauer würden dann noch schneller den Überblick verlieren.

Gerade weil das Thema ohnehin schon komplex ist, helfen wiederkehrende Beispiele dabei, den eigentlichen Punkt festzuhalten.

Wichtig ist erste einmal nicht die Masse an Manipulation. Wichtig ist erst einmal, das Prinzip, die Technik und die Psychologie dahinter zu erkennen, damit es dann jeder selbst erkennen und verstehen kann. Erst dann kann man überhaupt den nächsten Schritt gehen.

Ich weiß, dass die Wiederholungen für manche Zuschauer anstrengend sind. Trotzdem hoffe ich auf Verständnis dafür, dass sie manchmal notwendig sind, damit meine Videos trotz aller Schwierigkeit verständlich bleiben.

Hier die Antwort auf: Du erzählst Unsinn, alles längst bekannt, du bist krank, deine Videos sind schlecht ..

 

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